Das Motto für den Halbmarathon stand für mich schon seit Wochen fest. Und die Temperaturen gaben mir auch Recht, es so zu handhaben.
Das Laufwochenende fing aber schon am Vortag an. Besuch hatte sich angekündigt und pünktlich standen sie vor der Tür, GöGa nebst GöGattin, sprich Esther und HaDe aus Mannheim. Christel gesellte sich auch noch zu einem schönen Klön-Marathon-Vorabend.
Am nächsten Morgen ging es dann bereits früh Richtung Altes Rathaus, da die Mannheimer sich den Marathon auf die Fahnen geschrieben hatten. Dort traf ich dann auch noch allerlei Lauffreunde. Die OG Hannover war gut vertreten und auch KaDe habe ich noch getroffen. Der erzählte mir auch flugs, dass Martina, eine gemeinsame Lauffreundin, nicht laufen würde, sondern mit dickem Bauch an der Strecke stehen würde. Leider nicht so lange, bis ich an der Stelle vorbei kam, was aber bei den Temperaturen verständlich ist. Auf diesem Wege alles Gute Martina.
Nachdem die Marathonis gestartet waren, bin ich erst mal mit Ollis Schneeengel zum Aegi, um zu sehen, wie selbige nach 1/3 der Strecke aussehen. Einige OGler konnte ich vorbeiflitzen sehen, auf die Streakrunner konnte ich wegen meines eigenen Starts leider nicht warten.
Zum Start gesellte ich mich dann ans Ende des Feldes und spazierte erst mal bis zur Startlinie, wo ich mich dann langsam in Bewegung setzte. Die Strecke kenne ich mittlerweile sehr gut, ist es doch der 4. HM, den ich hier laufe. Die Stimmung insgesamt ist an der Strecke toll, insbesondere in den Abschnitten, wo die Halben und die Ganzen zusammen laufen. Dort wird getrommelt oder ein DJ machte Musik und die zahlreich anwesenden Zuschauer feuerten einen kräftig an. Ich habe das genossen, mich vielfach bei den Zuschauern bedankt und die Stimmung einfach in mich aufgenommen.
Ab km 14 hatte ich dann Begleitung. Dreist wurde ich von hinten einfach angestupst. Es war Bianca, die ich bisher nur aus dem Laufen-Aktuell-Forum kannte. Sie gab heute ihr Debüt mit dem Ziel unter 2:30 zu bleiben. Ich hatte ihr im Forum geschrieben, dass sie mich ansprechen soll, wenn sie einen 2-Meter-Mann mit neongelbem Kahle-Shirt sieht. So wurde das letzte Drittel ein sehr unterhaltsames. Herzlichen Dank dafür Bianca. Im Ziel habe ich ihr dann galant den Vortritt gelassen und ihre Zielzeit hatt sie locker geschafft und strahle hinterher über beide Backen. Das haste gut gemacht Bianca.
Im Ziel gabs dann die Medaille von Larissa, der Tochter meiner Nachbarfreunde, die bei den hiesigen Cheerleadern mitwirkt. Selbst Papa und Nachbar Peter war mit dabei und hat mich beglückwünscht. Dann merkte ich aber auch so langsam, dass meine Beine zwar immer noch relativ locker waren, mein Kreislauf aber doch sehr belastet. So setzte ich mich erst mal mit 2 kühlen alkoholfreien Durstlöschern in den Schatten. Das hat mir sichtlich gut getan.
Hinter dem Ziel traf ich dann Anjana und ihren Coach, die den 10er gelaufen waren. Und dann hieß es warten auf die anderen Streakrunner. Christel kam als erstes und erzählte mir, dass sie die akkürzende Esther auf der Strecke getroffen hat. Zwischendurch schaute ich mal ins Netz und fand von Lauffreund Olli folgernde Meldung: "tiefenentspannte 3:20". Wohlgemerkt, er ist den ganzen gelaufen! Dann kamen Esther und HaDe und erzählten kurz ihre Laufgeschichte. Wir machten uns dann auf den Weg zu uns, wo wir dann erst mal den Topf Pasta von gestern leerten, bevor sich die Mannheimer wieder auf den Heimweg machten.
Ein rundum gelungenes Wochenende ging damit zu Ende. Herzlichen Dank an alle, die es für mich zu einem tollen Erlebnis gemacht haben.
3 Kommentare:
So soll der gesunde Sport sein. Spaß machen, nette Leute treffen.
Ja, so schön und entspannend kann laufen sein.
Grüße
Jörg
Schöner Bericht, Dirk. Dankeschön für die nette Begleitung. Sooo, locker war ich zum Schluss ja denn doch nicht mehr. ;-)
VG,Bianca
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